Konzept


Rahmenbedingungen

Ich biete bis zu 5 Tagespflegeplätze an (für Kinder im Alter von 10 Monaten bis 3 Jahren)
Die Betreuungszeiten sind: Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr
(Andere Betreuungszeiten auf Anfrage)

Mein Jahresurlaub beträgt 20 Tage zuzüglich der Schießtage von Heiligabend bis Silvester und Rosenmontag an denen die Kindertagespflege geschlossen bleibt. Die Daten für das folgende Jahr gebe ich jährlich bis Ende Februar schriftlich bekannt.

Unser helles und freundliches Haus ist ca. 210 qm groß und steht in einer verkehrsberuhigten Siedlung. Im Erdgeschoss steht den Kindern der Wohn-/Essbereich, die Küche, der großzügige Flur und das liebevoll eingerichtete Spiel- und Schlafzimmer mit angrenzendem Bad zur Verfügung.

Unser schöner Garten mit zahlreichen Spielmöglichkeiten der großen Wiese und einer kleinen Turnhalle, eingerichtet nach Emmi Pikler, lädt zum Verweilen ein.



Eigene Haltung, Bild vom Kind

„Du hast das Recht genauso geachtet zu werden, wie ein Erwachsener,
du hast das Recht, so zu sein wie du bist.
Du musst dich nicht verstellen und so sein, wie die Erwachsenen es wollen.
Du hast ein Recht auf den heutigen Tag, jeder Tag deines Lebens gehört dir,
keinem sonst.
Du, Kind, wirst nicht erst Mensch, du bist ein Mensch.“
(Janusz Korczak)

 

Jedes Kind ist mit allem Notwendigen ausgestattet, um seine Umwelt neugierig zu erforschen, seinen Körper zu üben und seine Geschicklichkeit zu entwickeln. Jedes Kind bringt Begabungen und Talente mit. Ein Ziel meiner pädagogischen Arbeit ist es den Kindern vorbehaltlos zu ermöglichen ihre individuellen Fähigkeiten zu erweitern und auszubauen. Ich begleite die Kinder liebevoll und achtsam und unterstütze sie bei ihrer individuellen Entwicklung.

 

„Es gibt keine Norm für das Menschsein.
Es ist normal, verschieden zu sein.“
(Richard von Weizsäcker)

 

Inklusive Arbeit bedeutet für mich dass jeder Mensch gleichwertig ist. Es gibt keine Unterschiede zwischen dem Bildungsstand, der Religion, der kulturellen Herkunft, Behinderungen, Geschlechtern und dem Alter.


Kindeswohl

Schutzauftrag und rechtliche Grundlagen bei Kindeswohlgefährdung
Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist
Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 1631 Inhalt und Grenzen der Personensorge
Fassung aufgrund des Gesetzes zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung und zur Änderung des Kindesunterhaltsrechts vom 02.11.2000, in Kraft getreten am 08.11.2000

(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen,
seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig. https://buergerliches-gesetzbuch.net/paragraph-1631

§ 43 SGB VIII Erlaubnis zur Kindertagespflege

(3) …Die Tagespflegeperson hat das Jugendamt über wichtige Ereignisse zu unterrichten, die für die Betreuung des oder der Kinder bedeutsam sind. https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/43.html

§ 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

(5) Werden einem örtlichen Träger gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eines Jugendlichen bekannt, so sind dem für die Gewährung von Leistungen zuständigen örtlichen Träger die Daten mitzuteilen, deren Kenntnis zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung nach § 8a erforderlich ist. Die Mitteilung soll im Rahmen eines Gespräches zwischen den Fachkräften der beiden örtlichen Träger erfolgen, an dem die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche beteiligt werden sollen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird. https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/8a.html

Die Formulierung dieser Gesetze ist so eindeutig und klar dass sich daraus unzweifelhaft eine Verpflichtung der Erwachsenen zum respektvollen Umgang mit Kindern ableiten lässt. Dies gilt für alle Erwachsenen, unabhängig vom Verhältnis, das sie zu den Kindern haben und auch für Eltern und Tagespflegepersonen.


Wächst ein Kind mit Kritik auf, lernt es zu verurteilen.
Wächst ein Kind mit Hass auf, lernt es zu kämpfen
Wächst ein Kind mit Spott auf, lernt es, scheu zu sein.
Wächst ein Kind mit Schmach auf, lernt es, sich schuldig zu fühlen.
Wächst ein Kind mit Toleranz auf, lernt es geduldig zu sein.
Wächst ein Kind mit Ermutigung auf, lernt es, selbstsicher zu sein.
Wächst ein Kind mit Lob auf, lernt es dankbar zu sein.
Wächst ein Kind mit Aufrichtigkeit auf, lernt es, gerecht zu sein.
Wächst ein Kind mit Sicherheit auf, lernt es, zuversichtlich zu sein.
Wächst ein Kind mit Anerkennung auf, lernt es, sich selbst zu schätzen.
Wächst ein Kind mit Güte und Freundlichkeit auf, lernt es, die Welt zu lieben.
(Janusz Korczak)

 



Eingewöhnung und Abschied

Die Eingewöhnung ist eine sensible und auch intensive Zeit für alle Beteiligten. Sie sollte ganz nach dem Tempo des Kindes erfolgen und ganz sanft und behutsam sein. Diese gestalte ich nach dem Berliner Model.
Nur eine gelungene Eingewöhnung ebnet mir den Weg zu einer vertrauensvollen Beziehung zum Kind und macht somit eine tägliche Betreuung erfolgreich. Durch langsame und begleitete Kontaktaufnahme zwischen dem Kind und mir können zum einen das Kind und die Eltern sich in „Trennung“ üben und zum anderen kann ich eine Beziehung zum Kind aufbauen.
Das Wichtigste jedoch ist: „Das Tempo bestimmt das Kind.“

Die Eingewöhnungszeit ist ebenfalls für die anderen Kinder in der Gruppe eine sehr intensive Zeit. Sie lernen eine neue Familie kennen und müssen Rücksicht nehmen. Da ich mich intensiv um das neue Kind kümmere, stehe ich in dieser Zeit für die anderen Kinder nicht zu ihrer sonst gewohnten vollen Aufmerksamkeit zur Verfügung.

Wenn das Kind Zuhause einen Schnuller, ein Schmusetier oder ein Kuscheltuch hat, dann empfehle ich die Sachen mit in die Kindertagespflege zu bringen. Besonders in der Anfangszeit ist das sehr wichtig, denn es erinnert an das Zuhause und gibt dem Kind ein vertrautes Gefühl.


Eingewöhnung nach dem Berliner Modell.

Die Eingewöhnung besteht aus verschiedenen Schritten. Die einzelnen Schritte und ihre Schwierigkeiten werden im Vorfeld mit den Eltern ausführlich besprochen. Wir treffen verbindliche Absprachen, um eine erfolgreiche Eingewöhnung zu ermöglichen.

Doch zuvor müssen wir, die Eltern und ich, uns erst einmal kennenlernen. 😊

Nachdem die Eltern mit mir in Kontakt getreten sind, lade ich sie zu einem “Schnupperbesuch“ bei mir daheim ein. Dieser Besuch ist für beide Seiten unverbindlich.
Nach dem Schnupperbesuch und natürlich beiderseitigem Interesse, vereinbaren wir einen neuen Termin zur Klärung aller offenstehenden Fragen, besprechen mein Konzept und schließen den Vertrag ab.

Schritt 1: „Schnuppertermine“

Die Schnuppertermine erstrecken sich über mehrere Tage. Es steht das gegenseitige vorsichtige Kennenlernen im Vordergrund. 

An den Tagen bleiben die Eltern die ganze Zeit über bei ihrem Kind.

Ich nehme immer wieder Kontakt zu den Eltern und dem Kind auf und binde mich zunehmend mehr in Ihr Spiel ein.

Das Kind erlebt, geschützt durch die Eltern, den Tagesablauf und lernt sich darauf einzustellen.

Nach Ermessen versuchen sich die Eltern zunehmend aus dem Geschehen zurückzuziehen.

Schritt 2: „Rückzug des Elternteils“

Die Eltern haben nun die Aufgabe sich ganz aus dem Geschehen um ihr Kind herauszuziehen.

Wir vereinbaren einen festen Platz, auf dem die Eltern für ihr Kind zwar jederzeit erreichbar sind, ihm aber nicht mehr als Spielpartner zur Verfügung stehen.

Lässt sich das Kind nun mehr und mehr von mir ablenken und bespielen und lässt es den Kontakt der anderen Kinder zu, kann man nach wenigen Tagen mit dem nächsten Schritt beginnen.

Schritt 3: „Trennungsübungen“

Nach genauer Absprache mit den Eltern über den Verlauf, verlassen die Eltern nach einer kurzen Zeit die Tagespflege und bleiben aber in der Nähe des Hauses. Wichtig dabei ist dass die Eltern ihr Kind verabschieden und darüber informieren wohin sie gehen und wann sie wiederkommen.

Heimliches Hinausschleichen darf nicht sein.

Schafft es das Kind sich von mir dauerhaft trösten und ablenken zu lassen, kommen wir zum letzten Schritt.

Schritt 4: „Stundenweise Betreuung“

Die Eltern bringen ihr Kind zur ausgemachten Zeit zu mir, verabschieden sich nach kurzer Weile und vereinbaren eine Abholzeit mit ihrem Kind und gehen.

Das Kind gilt als eingewöhnt sobald es sich den ganzen Tag von mir betreuen und umsorgen lässt ohne unter der Trennung von den Eltern zu leiden.

Die einzelnen Schritte dienen der Orientierung. Jeder dieser Schritte wird den Bedürfnissen des Kindes angepasst.


Abschied

Um den Abschied für die Kinder zu einem schönen Erlebnis zu machen, beginne ich den Abschied schon frühzeitig zu thematisieren. Wir besprechen gemeinsam was nach der Zeit in der Tagespflege kommt. In der Regel ist das der Start in die Kita. Wir schauen uns zu diesem Thema Bilderbücher an und besprechen diese.

Ich gestallte mit den Kindern einen Umzugskarton, in den wir dann alle Eigentumssachen und gesammelten Werke legen und somit symbolisch den Auszug aus der Tagespflege vollziehen.

Den Tag des Abschieds gestalte ich mit den Kindern ganz nach ihren Vorlieben.
Sie können sich ihr Lieblingsessen, Lieblingsbeschäftigung etc. aussuchen und wir feiern gemeinsam ein kleines Abschiedsfest.

Während der gesamten Zeit der Abschiedsvorbereitung steht nicht die Trauer um den Verlust, sondern die Freude auf das Neue im Vordergrund!


Grundsätze der Bildung und Förderung

§22 Grundsätze der Förderung

(2) Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege sollen

  • die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern,
  • die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen,
  • den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

(3) Der Förderungsauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. Er schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln ein. Die Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientieren und seine ethnische Herkunft berücksichtigen.

 

"Messen wir nicht die Entwicklung unseres eigenen Kindes
am Kinde von anderen. Drängen wir es nicht.
Damit „helfen“ wir ihm nicht.
Es ist nur wichtig, dass ein Kind diese oder jene Entwicklungsphase erreicht, sondern ebenso wichtig für seine Entwicklung ist,
dass es selbstständig, mit seiner aktiven Mitwirkung
zu den einzelnen Stufen seiner Entwicklung gelangt.
Jeder Schritt, den das Kind selbständig macht, erleichtert den nächsten.“
(Emmi Pikler)

 


Sprachförderung

Sprachförderung beginnt bei mir bei der Begrüßung! Ich spreche ruhig und bedacht und begleite mein Handeln sprachlich. Dies geschieht besonders in einer liebevollen Pflegesituation mit dem Kind und des Weiteren durch Gespräche im Morgenkreis, jeden Dialog, jedes gesungene Lied, Bilderbuch Betrachtungen, Fingerspiele, Klatschreime etc.

Natur und Umweltbildung

Bei unseren Ausflügen ob in den Garten oder auf die Wiesen und Felder in unserer Umgebung, erleben die Kinder täglich die Natur. Hier können sie hören, riechen, schmecken und fühlen was sie uns zu bieten hat. Wir sammeln verschiedene Naturmaterialien und erforschen ihre Beschaffenheit, Form, Farbe, Temperatur und den Geruch.

Die Jahreszeiten bringe ich den Kindern ebenfalls auf unseren Ausflügen nahe, indem wir immer die gleichen Wege spazieren gehen und wir den Wandel der Jahreszeit, an dem Wandel der Flora erleben.


Kreativität

Kreativität lässt sich nicht erzwingen aber vielleicht anregen! Kreativität braucht Zeit und Raum!

Mit verschiedenen von mir zur Verfügung gestellten Materialien (Kleister, Knete, Kreide, Fingerfarbe usw.) können auch die Kleinsten schon experimentieren.

Während unserer Spaziergänge sammeln wir Naturmaterialien wie Steine, Blätter, Zapfen, Kastanien, Gänseblümchen und lassen unserer Fantasie beim anschließenden "Werkeln" freien Lauf.

Die Kinder haben jederzeit Zugang zu unserer Verkleidungskiste. Ein Sortiment an Tüchern, Hüten, Brillen etc. regt zum Verwandeln und in andere Rollen zu schlüpfen ein.


Soziales Miteinander

Ein wesentlicher Teil des sozialen Miteinanders ist eine beziehungsvolle
Pflege nach Emmi Pikler im Dialog.

Beziehung zeigt sich durch ein intensives Miteinander und im Dialog. Das Kind ist Kooperationspartner, es nimmt aktiv an der Pflege teil, z.B. durch Ausstrecken des Armes, beim Pullover anziehen oder beim Öffnen der Windel. Ich begleite den gesamten Prozess mit Worten und kündige jeden nächsten Schritt an, so dass sich das Kind darauf einstellen kann. Pflege verbal zu begleiten heißt also jede Tätigkeit, jedes Kleidungsstück und jedes Körperteil zu benennen. Das Kind ist direkt angesprochen, weiß was geschieht und kann sich darauf einstellen.

Dazu gehört auch das Kind zu fragen, ob es jetzt gewickelt werden möchte. Ein "Nein" wird akzeptiert und dem Kind angeboten, es gleich noch einmal zu fragen, wenn es sein Spiel beendet hat.

Eine weitere Chance von diesen Pflegesituationen liegt in der Beziehungspflege und im Dialog mit dem Kind. Durch die ständige Ansprache des Kindes beim Wickeln wird es in seiner Motivation und Freude an der Sprache gestärkt.

Emmi Pikler stellte durch jahrelange Studien und Beobachtungen fest dass Kinder, die über den Tag hinweg mehrmals Zeiten ungeteilter Aufmerksamkeit und aufrichtiger, liebevoller Zuwendung erfahren, Vertrauen in ihre erwachsene Bezugsperson und dadurch auch in ihre Umgebung entwickeln. Durch Gefühl der Sicherheit, das dadurch entsteht, werden Kinder in Ihrer Persönlichkeit langfristig gestärkt und können sich wach und neugierig ihrer Umgebung widmen.


Empathie

Ich begleite die Kinder im Umgang mit ihren Gefühlen. Die Kinder lernen die Gefühle und ihre Bedürfnisse zu benennen, Gefühle wahrzunehmen und einzuordnen, Gefühle zu zeigen und entsprechend zu verarbeiten.


Spiel und Bewegung

Das Spiel(en) hat im Leben von Kindern weder etwas mit zufälliger Freizeitgestaltung noch mit einer rein lustbetonten Tätigkeit zu tun. Es ist kein Nebenprodukt einer Entwicklung noch ist es ein verzichtbares Produkt im Lebenszyklus eines Menschen! Das Spiel ist gewissermaßen der Hauptberuf eines jeden Kindes, das dabei ist die Welt um sich herum, sich selbst, Geschehnisse und Situationen, Beobachtungen und Erlebnisse im wahrsten Sinn des Wortes zu begreifen.


Den Spiel- und Bewegungsraum habe ich nach Inspiration von Emmi Pikler gestaltet. Der Raum ist mit einem Podest, einem Pikler Dreieck mit einem Schrägteil und einem Rutschbrett ausgestattet. Die Materialen eignen sich gut zur Entwicklung von verschiedenen Bewegungsabläufen. Die Kinder erfahren verschiedene Höhen und Materialien.

Die Spielmaterialien sind einfach, können variabel genutzt werden und lassen viel Platz für die Entwicklung der Fantasie der Kinder.

Ein großes Spielbrett „Busy Board“ nach Montessori fördert die Geschicklichkeit der Kinder.

Doch das Wichtigste ist der freie Raum auf dem Fußboden, zum Toben, Krabbeln, Laufen, Spielen usw.

Durch den täglichen Spaziergang oder das Spielen im Garten können die Kinder ihre Bewegung auch in der Natur erfahren und entwickeln.

Ich lasse die Kinder frei und nach ihrem Entwicklungsstand agieren. Die Kinder können frei entscheiden was und wie sie es machen möchten. Ich beobachte und begleite die Kinder bei all ihrem Handeln und gebe Hilfestellung oder Anregung, nur wenn es nötig ist.


Partizipation von Kindern

 

„Das Kind hat das Recht ernstgenommen, nach seiner Meinung und seinem Einverständnis gefragt zu werden.“
(Janusz Korczak)

 


In meiner Tagespflege begegne ich den Kindern auf der Beziehungsebene.

Kinder sind gleichberechtigte Partner. Ich beteilige sie an allen was sie unmittelbar betrifft, natürlich gemäß ihren Möglichkeiten.

Ich nehme ihre Wünsche und Bedürfnisse wahr und ernst und begleite sie bei all ihren Entscheidungen.

Partizipation = Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Mitsprache, Einbeziehung.


Partizipation verlangt eine gleichwertige, symmetrische Kommunikation und einen Dialog zwischen Erwachsenen und Kindern.

 


Tagesablauf

7.30 bis 9.00 Uhr                         Freudige Begrüßung und Ankommen im freien Spiel

9.00 Uhr                                        gemeinsames Frühstück, Morgenkreis, Tagesangebote und freies Spiel

12.00Uhr                                        gemeinsames Mittagessen und anschließend Ruhezeit
                                                         (wer nicht schlafen möchte kuschelt in der Kuschelecke und schaut sich Bilderbücher an)

14.00 Uhr                                       Aufwachen und Kaffeestündchen

14.30 bis 15.00 Uhr                       Abholzeit


Tagesangebote:

Montag: Felder- und Wiesentag
Wir spazieren zu den Feldern und Wiesen,
betrachten die Natur und sammeln Naturmaterialien.

Dienstag: Künstlertag
Wir sind Künstler und malen nach Lust und Laune

Mittwoch: Musiktag
Wir sind Sänger und Tänzer. Wir musizieren zusammen und tanzen und singen dazu.

Donnerstag: Gartentag
Wir spielen und toben und kümmern uns um den Kräutergarten.

Ernährung:

Gesunde Ernährung liegt mir sehr am Herzen. Ich koche jeden Tag frisch und überwiegend Bio. Obst und Rohkost gibt es zu allen Mahlzeiten und als kleinen Snack zwischendurch.


Feste und Feiern

Es gibt viele Gelegenheiten ein Fest zu feiern. Religiöse Feste wie Ostern, St. Martin, Nikolaus und Weihnachten feiere ich mit dem Ziel den Kindern und Eltern den religiösen Hintergrund näher zu bringen und die Tradition beizubehalten.

Karneval feiere ich als Traditions- und Brauchtumspflege mit den Kindern. Dabei steht die Freude am Verkleiden im Vordergrund, um in eine andere Rollen zu schlüpfen.

Geburtstage
Einmal im Jahr erlebt jedes Kind ein ganz besonderes Fest – seinen Geburtstag! Dieser Tag wird von mir individuell für das Geburtstagskind gestaltet, damit es ein bedeutungsvoller Tag wird und unvergessen bleibt.


Beobachtung und Dokumentation

Das Kinderbildungsgesetz, kurz KiBiz, sowie die Bildungsvereinbarung NRW besagen dass die Entwicklung des Kindes beobachtet und regelmäßig dokumentiert werden soll. Dabei geht es nicht darum die Defizite herauszustellen, sondern die individuellen Fähigkeiten, Lernschritte und Stärken des Kindes festzuhalten.

Ich nehme Ihr Kind mit wachsamen Auge wahr und beobachte die einzelnen Entwicklungsschritte und mache mir regelmäßig kleine Notizen und Fotos. Am Ende unserer gemeinsamen Zeit erstelle ich ein kleines Büchlein, das die Kinder als Erinnerung an ihre Zeit bei mir zum Abschied mitnehmen dürfen.
Gleichzeitig helfen mir die Beobachtungen und die Notizen, sollten ihrerseits Fragen zum Entwicklungsstand ihres Kindes entstehen.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Eltern gehören als Partner zur Tagespflege dazu! 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern hat für mich einen hohen Stellenwert, denn eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft lebt davon die jeweiligen Kompetenzen des Gegenübers anzuerkennen und die Fähigkeiten zum Wohle des Kindes miteinander zu verbinden.

Für das Gelingen einer guten Zusammenarbeit sind Offenheit, Vertrauen und das Einhalten von verbindlichen Absprachen unerlässlich.

Ich biete Elterngespräche für einen ausführlichen Austausch an. Die kurzen Informationen über den Alltagsablauf erfolgen regelmäßig über Tür-und-Angel-Gespräche.


Vertretung

Im Krankheitsfall ist der Stützpunkt der Stadt Pulheim zuständig. Wenden Sie sich bitte an das Jugendamt Pulheim.


Vernetzung und eigene Weiterbildung

Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit meiner zuständigen Fachberaterin des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Pulheim, die auch die Pflegeerlaubnis erteilt.

Ich stehe in regelmäßigen Austausch mit anderen Tagespflegepersonen und pädagogischen Fachkräften.

Ich nehme regelmäßig an Fortbildungen teil und bilde mich über Fachliteratur weiter.
Mein Erste-Hilfe Kurs frische ich jedes zweite Jahr auf.
 

 


 

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